Das Bankschließfachgeheimnis    - es war einmal!


Weltweit wird ein automatischer Austausch von Kontodaten erfolgen. Gleichzeitig wird  Bargeld zunehmend eingeschränkt. Barzahlungsbegrenzungen oder sogar Bargeldverbote werden gesetzlich verordnet.

Immer mehr Bürger haben seit der Finanzkrise ihr "Geld" in mobile Wertgegenstände  eingetauscht. Wie beispielsweise Goldbarren, Münzen, Diamanten, Schmuck etc.. Somit werden zunehmend Bargeldbestände und Fremdwährungen in physischer Form zu Hause verwahrt. Doch die Anzahl der Wohnungseinbrüche ist erneut deutlich angestiegen. Als Folge dessen ist die Nachfrage nach Bankschließfächern so groß ist wie nie zuvor.

In Deutschland werden Bankschließfächer derzeit noch relativ diskret behandelt. Dennoch muss Ihnen bewusst sein, dass Sie sich auch mit Ihrem privaten Schließfach im EU-Bankensystem befinden. Es hat sich auch gezeigt dass Vermögen im Schließfach auch nicht so sicher ist wie geglaubt (Einbruch/Diebstahl).

Bereits heute besteht bei Deutschen Banken eine Buchführung über bestehende Schließfächer. Zahlreiche Banken erheben beispielsweise Daten über jeden Besuch des Schließfachs. Dabei werden die berechtigte Person, das Datum, die Uhrzeit und die Besuchsdauer festgehalten. Darüber hinaus gibt es gesetzliche Meldepflichten für Schließfächer im Todesfall. Stirbt der Inhaber eines Schließfachs, sind Banken gesetzlich dazu verpflichtet, die Existenz an das Finanzamt zu melden.

Die Einführung einer zentralen Meldestelle für Bankschließfächer wird folgen!

Ein weiterer denkbarer Schritt wäre die Deklaration und Erfassung von Schließfachinhalten, was den Schutz der Privatsphäre zusätzlich ganz erheblich einschränken würde.

 

Aus diesen Gründen sollten Sie heute bereits nach Alternativen suchen.
Setzen Sie deswegen jetzt auf bankenunabhängige Anbieter und Schließfächer außerhalb des EU-Raumes.